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Bayerpark - nicht mehr - in Gefahr! |
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Am 23.10.2007 hat der Stadtrat endlich das Bauplanverfahren Kutscherhaus eingestellt. Die Gefahr, dass der Bayerpark im Bereich der Lindenallee durch einen großen modernen Glas-Beton-Anbau an das Kutscherhaus angetastet und so verschandelt wird, ist somit gebannt. Fast zwei Jahre hat die BmU gegen diese Änderung des Baurechts und den Eingriff in den Bayerpark gekämpft, letztendlich und mit Hilfe von fast 2500 Bürgern, die unsere Unterschriftenaktion unterstützt hatten, mit Erfolg! In der Ratssitzung waren nur die beiden Ratsmitglieder der FDP und eine CDU-Ratsfrau weiterhin für eine Fortsetzung der Planungen. Herr Marmetschke (FDP) bezeichnete die Planungen als “Verschönerung” des Parks. Frau Berkenbusch (FDP) warf der BmU vor, dass sie nun dafür verantwortlich sei, dass das Kutscherhaus nicht renoviert würde. Schon interessant: andere Eigentümer sanieren und renovieren ihre Häuser doch auch, ohne dass sie (auf kostengünstiges Grünland!) anbauen dürfen. Für das heruntergekommene Gebäude die BmU verantwortlich zu machen, kann nur als kurzsichtig und unsachlich bezeichnet werden. Auch die Vorwürfe von Frau Berkenbusch, die BmU habe die Bürger von Anfang an falsch informiert, dass der ganze Park bebaut würde, können nur zurückgewiesen werden, dazu kann und sollte man sich die Veröffentlichungen und Aussagen der BmU zu diesem Thema einfach einmal durchlesen. Wer behauptet, sollte dies auch belegen können. Nachdem CDU und FDP gegen den deutlichen Bürgerwillen schon die ersten Schritte einer Bebauungsplanänderung eingeleitet hatten, überraschte die Tatsache, dass die Bayervilla und das Kutscherhaus zum Verkauf standen. (seit Juni 2007) Das Verkaufsangebot der Bayervilla und des Kutscherhauses, machte die Argumentationen von CDU/FDP für die Bebauungsplanänderung hinfällig. Der Eigentümer hat dann offensichtlich gar nicht (mehr) die Absicht, seine Firma in das Kutscherhaus umzusiedeln und dort Arbeitsplätze zu schaffen. Auch hätte er mit der momentan leerstehenden Bayervilla und dem Kutscherhaus ohne (Beton-)Anbau ausreichend Platz zur Verfügung. Die BmU konnte aufgrund dieser neuen Sachlage erfolgreich fordern und beantragen, das Verfahren zu beenden. [weiter...]
Rückblick: Lesen Sie hier selbst über die ganzen Hintergründe und die Aktionen der BmU gegen die Bau-Pläne am Kutscherhaus im Bayerpark:
Geplante Bebauung im Bayerpark - CDU stemmt sich gegen Bürgerwillen
von Bernhard Osterwind Worum es geht Nördlich des so genannten Kutscherhauses im Bayerpark soll ein gewerblich genutzter Bau (ca 800 m² Nutzfläche, 26 x 18 m, verglastes Eingangsgeschoss) incl. Untergeschoss errichtet werden. Das ist planungsrechtlich bisher nicht zulässig. Die ursprüngliche Planung wurde nach einer Bürgeranhörung leicht gemindert. Der Bauwich des Gebäudes befindet sich z.T. auf öffentlichem Grund. In den Verwaltungsvorlagen wird vorgetragen, der Investor würde den Neubau auch für die Unterbringung seiner bisher an anderem Ort in Erkrath befindlichen Firma benötigen. Was bisher geschah: Wie geht es weiter? Stand dieser Information: 01.09.06
Weitere Meldungen und Meinungen dazu:
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Welches Interesse wird hier eigentlich verfolgt? - Lesen Sie die ausführliche
Begründung der BmU gegen eine Bebauung - Anfrage von B. Osterwind bezüglich der Denkmalschutzwürdigkeit des Bayerparks. [weiter...] - Bürgeranhörung am 15.2.06: die Bürger wurden zwar gehört, aber wo waren die Entscheidungsträger von CDU und FDP? Wird der Bürger so ernst genommen? [weiter...]
- CDU unterstellt BmU, Grünen und SPD eine
“vorsätzlich falsche Darstellung”. Vergleichen Sie doch selbst.
[weiter...] - Pressestimmen dazu. [weiter...]
Ein Stadtentwickungskonzept für Erkrath ist dringend erforderlich |
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