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Mit den
Stimmen von SPD, Grünen und der BmU wurde im Rat am 28.1.2010 das
Planungsverfahren Neanderhöhe eingestellt.
Dass die CDU dies nun aber als Verhinderung von Zukunftschancen und als „Politik
der verbrannten Erde“ (CDU-Fraktionschef Jöbges) bezeichnet, ist schon absurd.
Im Gegenteil: fruchtbare Erde und somit wertvolle Landschaft wird erhalten, das
NSG Neandertal wird an seinem empfindlichen Rand geschützt. Ganz im Sinne von
NRW-Umweltminister Uhlenberg (CDU), der den Flächenverbrauch stoppen will. Es
wäre geradezu ein Schildbürgerstreich, die Neanderhöhe zu bebauen, angesichts
des Masterplans Natur-Kultur-Neandertal des Kreises, der die touristische und
ökologische Seite des Neandertales fördern will.
Genügend Gewerbeflächen stehen leer (Unterfeldhaus), unsere Nachbargemeinden mit
besserem Verkehrsanschluss (z.B. Hilden Giesenheide) werden ihre Flächen nicht
los. Die alten Gewerbe-/ Industrieplanungen auf der Neanderhöhe waren 1981 rein
pro forma, da man der Firma Pose Marré ein Ausweichgrundstück anbieten musste,
damit diese weiter produzieren konnte, ohne dadurch aber real zu erschließende
Flächen in Erkrath zu blockieren.
Die Erarbeitung eines Stadtentwicklungskonzeptes ist nötig sowie ein
intensiveres Stadtmarketing, um der Zukunft gerecht zu werden: angesichts
zurückgehender Einwohnerzahlen müssen die bestehenden Viertel und ihre Bewohner
gefördert werden. All das ist von der Gestaltungsmehrheit SPD-Grüne-BmU nun
eingeleitet worden, nachdem CDU und FDP dies 10 Jahre verhindert hatten.
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