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zuletzt aktualisiert am:
01.02.2010
 

Neanderhöhe bleibt ohne Bebauung:
Fruchtbarer Boden statt „verbrannte Erde“

 


Mit den Stimmen von SPD, Grünen und der BmU wurde im Rat am 28.1.2010 das Planungsverfahren Neanderhöhe eingestellt.
Dass die CDU dies nun aber als Verhinderung von Zukunftschancen und als „Politik der verbrannten Erde“ (CDU-Fraktionschef Jöbges) bezeichnet, ist schon absurd.
Im Gegenteil: fruchtbare Erde und somit wertvolle Landschaft wird erhalten, das NSG Neandertal wird an seinem empfindlichen Rand geschützt. Ganz im Sinne von NRW-Umweltminister Uhlenberg (CDU), der den Flächenverbrauch stoppen will. Es wäre geradezu ein Schildbürgerstreich, die Neanderhöhe zu bebauen, angesichts des Masterplans Natur-Kultur-Neandertal des Kreises, der die touristische und ökologische Seite des Neandertales fördern will.
Genügend Gewerbeflächen stehen leer (Unterfeldhaus), unsere Nachbargemeinden mit besserem Verkehrsanschluss (z.B. Hilden Giesenheide) werden ihre Flächen nicht los. Die alten Gewerbe-/ Industrieplanungen auf der Neanderhöhe waren 1981 rein pro forma, da man der Firma Pose Marré ein Ausweichgrundstück anbieten musste, damit diese weiter produzieren konnte, ohne dadurch aber real zu erschließende Flächen in Erkrath zu blockieren.
Die Erarbeitung eines Stadtentwicklungskonzeptes ist nötig sowie ein intensiveres Stadtmarketing, um der Zukunft gerecht zu werden: angesichts zurückgehender Einwohnerzahlen müssen die bestehenden Viertel und ihre Bewohner gefördert werden. All das ist von der Gestaltungsmehrheit SPD-Grüne-BmU nun eingeleitet worden, nachdem CDU und FDP dies 10 Jahre verhindert hatten.