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zuletzt aktualisiert am:
06.09.2011
 

Deponie Hubbelrath undicht

 


Schon bei der Planung der Hochdeponie Hubbelrath 1981 hat Bernhard Osterwind gewarnt, dass der Untergrund nicht ausreichend vor dem Eindringen von giftigen Sickergewässern, die z.T im Grundwasser Richtung Erkrath entwässern, geschützt ist. Ursache sei die Altdeponie und deren fehlende Basisabdichtung.

Das Fernsehen berichtete 1986, hier bei You Tube: Die Deponie ist dicht .

Auch die Bedenken, die Osterwind förmlich in die Planänderungsverfahren als Privatmann hat einfließen lassen, ließen die planfeststellende Bezirksregierung Düsseldorf kalt: die Deponieerweiterung wurde trotzdem genehmigt, die Deponie sei dicht.

Tatsächlich ergießt sich von der Deponiebasis eine giftige Salzlake mit verschiedensten Inhaltsstoffen, die  an ein durcheinandergeschütteltes Inhaltsverzeichnis aus einem Chemiebuch erinnern, in den Untergrund. Besonders die Parameter AOX, Chlorid, CSB, TOC und Natrium lagen über den Grenzwerten.

Osterwind: „Die Deponie war nie dicht“.

Immer wieder hat Osterwind um Informationen gebeten, wie sich die Situation entwickelt hat und Sanierungsmaßnahmen gefordert.

Die Bezirksregierung lehnte eine Einladung und Erläuterung vor dem Erkrather Fachausschuss 2010 ab.

Bezirksregierung lehnt 2010 Einladung des Stadtrates ab.