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Neanderhöhe planlos |
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Planlose Planung im Hochdahler Nordwesten Die Beplanung eines großen Bereiches in einem breiten Bogen nördlich des Neanderbades und nördlich des Recyclinghofes bis zum Naturschutzgebiet Neandertal und bis zur Prof. Sudhoff Str. hat begonnen. Die Namen der aktuell zur Bebauung mit Gewerbe- oder Wohnbebauung vorgesehenen Gebiete sind: „Neanderhöhe“ und „Auf den Zwölf Morgen“. Dem Bebauungsplan “Auf den Zwölf Morgen” wurde am 26.4.07 durch CDU mit den Stimmen von FDP und selbst der SPD-Mehrheit zugestimmt. Als trifftig kann nicht angesehen werden, dass die vorgesehene Wohnbebauung immerhin besser als eine Gewerbebebauung sei.
Hier noch einmal die Fragen der BmU im Einzelnen:
Für die BmU ist vorher die Beantwortung von vier grundlegenden Fragen notwendig: 1. Für wen soll hier gebaut werden? 2. Warum soll hier gebaut werden? 3. Warum soll jetzt gebaut werden? 4. Wie sieht das Kosten/Nutzen Verhältnis aus? In einer Zeit demographischen Wandels sind dies Fragen, deren nachvollziehbare Beantwortung für eine strategische Planung und damit den Erfolg künftiger Erkrather Stadtentwicklung unbedingt notwendig ist. Die CDU möchte für „junge Familien“ bauen. Weder der geplante Grundstückszuschnitt noch die Lage des Gebietes „Auf den Zwölf Morgen“ ist aber für diese Zielgruppe geeignet. Die zur Zeit vorliegenden Varianten des Grundstückszuschnittes sprechen alle für hohe Aufwendungen allein für das Grundstück. In der Regel können gerade junge Familien diese Kosten nicht aufbringen. Das Baugrundstück ist von Einrichtungen wie öffentlichen Spielplätzen, Kindergarten, Grundschule besonders weit entfernt. Weder gibt es bisher ein überzeugendes Konzept, wie die künftig unmittelbar an dieses Baugebiet anbrandende neu zu bauende L 403 überquert wird (wegen der L 403 bedarf es eines Lärmschutzkonzeptes) noch führt zurzeit auch nur ein Fußweg zu diesem Gebiet hin. Wenn weitere Kosten der öffentlichen Infrastruktur in diesem Außenraum der Stadt wie Energieversorgung, Kanalerschließung, äußere Verkehrserschließung für die Öffentliche Hand errechnet sind, erst dann kann man eine sinnvolle Entscheidung für oder gegen die Bebauung treffen. Die BmU wendet sich mit aller Entschiedenheit gegen die Bebauung vor allem des Gebietes „Auf den Zwölf Morgen“, da im Falle der Realisierung der letzte Freiraumbereich zwischen dem Siedlungskörper Hochdahls und dem Neanderthalmuseum geschlossen wird. Osterwind:“ Damit ist die letzte Baulücke zwischen Hauptstraße und Neanderthalmuseum geschlossen“. |
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