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Am 01.07.09 tagte der
Planungsausschuss und beschäftigte sich auch mit einer umstrittenen
Baumfällaktion (101 Bäume) in einem Alt-Erkrath Naturschutzgebiet bei
Gödinghoven, in welchem auch gesunde Bäume gefällt werden sollten.
Für die BmU wollte Bernhard Osterwind, der aus früherer Kenntnis dieses
Gebiet kennt, seine Meinung auch aus seiner Fachkunde als Biologe sagen und
meldete sich ordnungsgemäß zum ersten mal zu diesem Thema zu Wort.
Wie schon so oft in der Vergangenheit
wollten CDU/FDP aber von der BmU gar nichts hören und setzten mit ihrer Mehrheit
die sofortige Beendigung der Debatte durch, in welcher bisher nur die Grünen
ihre Meinung äußern durften.
Man hat manchmal den Eindruck, CDU/FDP wissen in Erkrath manchmal gar nicht, was
sie da tun:
1. Dieses Verhalten ist klar rechtswidrig. Schon in einem früheren,
vergleichbaren Gerichtsverfahren, in welchem die BmU juristisch gegen den
damaligen Vorsitzenden des Umweltausschusses (CDU) und den Bürgermeister Arno
Werner (CDU) mit Erfolg vorging, hat der Richter festgestellt, dass der Antrag
auf Schluss der Debatte nicht dazu benutzt werden darf, dass eine Fraktion ihre
Meinung überhaupt nicht äußern darf.
2. CDU/FDP stellen in einer langen Serie von Pöbeleien gegen die BmU klar, dass
es ihnen in Erkrath an politischer Kinderstube mangelt und man sie nicht zum
Kreis seriöser Partner, denen man im Rat kollegialen, konstruktiven Umgang
zutraut, rechnen kann.
Die BmU wird prüfen, ob sie juristisch oder politisch gegen diese Methoden
vorgehen wird.
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