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Sehr geehrter Herr Werner,
sehr geehrte Frau van Venrooy,
die BmU bittet um eine Sachdarstellung der Verwaltung zu nachstehend
geschildertem Vorgang.
Unser Antrag wird sich am Ergebnis der Verwaltungsvorlage orientieren.
Der Tagesordnungspunkt möge bitte lauten:
Grünflächenpflege
Uns liegt eine Beschwerde von Frau Heesen, Dechenstraße, vor, welche ich hier
verkürzt (der Dialog mit der Stadt über eine angemessene Heckenpflege mit
entsprechenden Zusagen der Verwaltung gegenüber Frau Heesen ist zwei Jahre alt)
wiedergebe.
>Danach hat die Stadt entgegen der Absprachen aus dem Jahr 2007 im Dezember 2009
die Hecken aus Feuerdorn, Weigelien u.a. absprachewidrig "auf den Stock
gesetzt".
Dabei hat sie nicht vor der deutlich durch den Palisadenzaun
(Bahnschwellen) gekennzeichneten Grundstücksgrenze der Privatgärten Halt gemacht
und auch dort von den Privatpflanzungen nur noch den Stumpf übrig gelassen.
Die Grundstücksabgrenzung an der Geländekante aus uralten Palisaden wurde
dabei zerstört und z.T. umgetreten. Der Anblick von der Straßenseite aus wirkt
auch gerade wegen der umgetretenen Palisaden verwahrlost.
Einem Teil der Eigentümer wurde als "Entschädigung" die Überreichung von kleinen
Ersatzpflanzen für die abgesägten Großpflanzen und kleinen Bäume angeboten,
welche die Eigentümer nach der Frostperiode selber nachpflanzen sollen... .<
Soweit der - mir unglaublich erscheinende - geschilderte Sachverhalt.
Die Auskünfte sollten auch aufführen, dass man bis zur Sitzung mit allen konkret
betroffenen Eigentümern eine angemessene Regulierung des Schadens schriftlich
vereinbart hat und kurzfristig durch Pflanzung von großen Sträuchern ein für die
Öffentlichkeit angemessenes Straßenbild wiederherstellt.
Wir bitten die Verwaltung abschließend darzulegen, ob sie noch eine sachgemäße
Grünflächenpflege dargestellt sieht, oder ob sie hier inzwischen nicht auch ein
Qualitätsproblem erkennt.
Mit freundlichen Grüßen
Bernhard Osterwind
BmU-Fraktion
02.01.2010

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