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09.11.2016 - Keine Mehrheit für eine Überarbeitung des 21 Jahre alten Kulturkonzeptes

Die BmU hat beantragt, das 21 Jahre alte Erkrather Kulturkonzept zu überarbeiten und an die Veränderung in der Gesellschaft und der Stadt anzupassen.

Das Konzept wurde seinerzeit vom damaligen Beigeordneten Hendele entwickelt. Dies war und ist bis heute vorbildlich. Derartiges findet man kaum in unseren Nachbarstädten.

Seitens der Verwaltung wird ein jährlicher Kulturbericht über das vergangene Jahr erstellt. Dieser enthält auch die jeweiligen Veränderungen. Wir sind nunmehr bei „Update 20“ angelangt.

Wir sind der Meinung, dass nunmehr nach über 20 Jahren ein Upgrade angebracht wäre. Hier sollten natürlich alle positiven, erfolgreichen Maßnahmen enthalten sein.
Weiterhin wäre das eine Gelegenheit sich intensiv mit der Kulturförderung in Erkrath zu beschäftigen und die Veränderungen in der Gesellschaft und deren Kulturansprüche zu berücksichtigen und das Grundkonzept anzupassen. Hier z.B. die Altersentwicklung, Inklusion und Integration, Konsumverhalten, Technische Entwicklungen usw. usw. .

Nach einem ersten Gespräch mit dem zuständigen Beigeordneten erschien das möglich zu sein. Leider ist das Kulturamt jetzt der Meinung, dass generelle Überlegungen nicht notwendig sind und die jährliche Berichte ausreichen. Dieser Meinung schlossen sich alle anderen Fraktionen an.

Es ist schade , dass man aus Gründen der Bequemlichkeit in der alten Vorgehensweise verharren will. Es ist anzunehmen, dass die anderen Fraktionen und die Verwaltung die in der NRW Verfassung stehende Kulturförderung nicht besonders ernst nehmen und es sich lieber im bestehenden Ruhesessel bequem machen.

Frank Wilczynski