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Schmiedestraße: Wohnbebauung für Senioren und Familien (Stand Februar 2017)


Die ehemalige Dependance der Realschule Hochdahl wurde vor über 10 Jahren aufgegeben und wird nur noch zum Teil genutzt. Und für die aktuellen Nutzer (u.a. Tafel) wird sowieso im Rahmen der "Sozialen Stadt" eine neue Bleibe gesucht, hierzu gibt es bereits die Planungen zum sogenannten "Forum".

Schon 2008 gab es an der Schmiedestraße Planungen, dort ein Wohngebiet entstehen zu lassen. Die damaligen Planungen hatte auch die BmU abgelehnt, da diese aus unserer Sicht weniger für Familien und Senioren geeignet gewesen wäre, man hätte sich eine zweites "Erkrath Mitte-Pose Marée" geschaffen, zu teure Häuser, am Bedarf vorbei. Zudem war es wichtig, das Stadtentwicklungskonzept abzuwarten, das dann auch klar festgestellt hat, dass Erkrath neben einem finanzierbaren Angebot für Familen insbesondere altersgerechte Wohnungen schaffen muss. Viele Senioren würden gerne ihre Reihenhäuser verlassen, wenn ein geeignetes Angebot da wäre, und somit ihre Häuser frei für Familien machen.

Daher ist das Konzept der Initiativgruppe begrüßenswert, die Grundkonstruktion des alten Gebäudes zu erhalten und dort modular 10-14 seniorengerechte Wohnungen nach neustem Standard einzubauen. Zudem spart dies Kosten und ist ökologisch sinnvoll. Außerdem kann das Projekt sofort begonnen werden und langwierige kommunale Planungsprozesse können vermieden werden.

Nach Ansicht der BmU soll dann das restliche Gelände (etwa 13000 qm, das sind mehr als 80% des Gesamtgeländes) für weitere Baumaßnahmen zur Verfügung stehen, z.B. für Häuser für junge Familien. Ein Wettbewerbsverfahren sollte dieses Projekt dann anstoßen.
Nur: im Ausschuss hat die CDU mit den Grünen genau gegen dieses Vorgehen gestimmt. Wenn sie jetzt in der Presse meint, eine "optimale Nutzung für junge Familien wird verhindert", dann ist diese Argumentation nur aus wahltaktischen Gründen verständlich. Zudem müsste die CDU erklären, wie und wo sie den Bedarf an barrierefreien Wohnungen decken möchte, die Gruppe der Senioren hat sie dann offensichtlich aus dem Blick verloren.
Und ein "Hauruckverfahren" ist es auch nicht, die Überlegungen und Planungen der Initiative waren seit Jahren bekannt. Selbst die Ministerien für Soziales und Bauen sind daran interessiert und haben eine Förderung zugesagt, sie sehen hier ein "Leuchtturmprojekt".
Auch werden hier nicht "wenige vermögende Bürger bevorzugt", da diese Wohnungen über eine Stiftung bzw. Genossenschaft vermietet werden und z.T sogar im Rahmen der öffentlichen Wohnungsbauförderung entstehen sollen. Dies mit der Bedingung, dass die freigezogenen Häuser in Erkrath für Familien frei werden. Laut Initiative gibt es auch bereits genügend Interessenten.

Daher unterstützt die BmU das Ziel, an der Schmiedestraße Wohnraum für Senioren und für junge Familien zu schaffen.