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Beschwerde gegen innogy bei den Kartellbehörden - Textvorlage

Bitte kopieren Sie sich die folgende Textvorlage und bearbeiten Sie diese in einem Textverarbeitungsprogramm.

Senden Sie diese dann an die Landeskartellbehörde NRW und das Bundeskartellamt.

 

Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie
des Landes Nordrhein-Westfalen
-Landeskartellbehörde-
Berger Allee 25
40213 Düsseldorf

info@landeskartellbehoerde.nrw.de
info@landeskartellbehoerde-energiebereich.nrw.de

 

Bundeskartellamt
Kaiser-Friedrich-Str. 16,
53113 Bonn

info@bundeskartellamt.bund.de

 

 

Betreff: Beschwerde über die Fernwärmekosten in 40699 Erkrath- Hochdahl, Erhöhte Abrechnung 2018 durch innogy

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Fernwärmeabrechung von innogy für das Jahr 2018 weist gegenüber dem Vorjahr eine um ca. 74 % erhöhte Kostensteigerung für den Grundpreis der Wärmelieferung aus.  Seit Jahren ist bekannt, dass innogy ihre marktbeherrsche Position zur Durchsetzung von überhöhten Preisen ausnutzt.

In der Vergangenheit ist bereits mehrfach dagegen vorgegangen worden, die Kartellbehörde hat innogy zu Preissenkungen bzw. Rückzahlungen gezwungen.
Zur Zeit ist zudem ein Rechtsstreit zwischen der Stadt Erkrath und innogy anhängig.

Wir fordern Sie auf, umgehend gegen innogy vorzugehen und für eine marktgerechte und offen nachvollziehbare Preisstruktur des Unternehmens im Sinne der Verbraucher zu sorgen.

Mit der Erhöhung des Grundpreises von 2017 nach 2018 um 74% (von 26,69 €/kW auf 46,56 €/kW netto) und des Arbeitspreises um 9% (von 6,1148 Cent/kWh auf 6,674 Cent/kWh netto.) ist innogy wieder zu den von der Kartellbehörde überprüften und als zu hoch und missbräuchlich eingeschätzten Preisen zurückgekehrt.

Im Februar 2017 hatte sich innogy (RWE) daher im betreffenden Kartellverfahren verpflichtet, 12,3 Mio. an die Kunden über die Abrechnungen für 2016 und 2017 zurückzuzuzahlen.

Dass innogy nun wieder die überhöhten Preise verlangt, deutet offenkundig darauf hin, dass innogy als Monopolist seine Stellung wieder auszunutzen versucht und dass erneut Missbrauch und Preiswucher vorliegt.
Die Wärmekosten in der Fernwärme in Hochdahl sind im Vergleich mit anderen Energieträgern vor Ort und anderen Fernwärmenetzen in Deutschland unverhältnismäßig teurer.
Auch werden in Hochdahl offensichtlich unterschiedliche Tarife angewendet, wie der Vergleich verschiedener Abrechnungen zeigt, hier muss von innogy eine klare Preistransparenz eingefordert werden.

 

Mit freundlichen Grüßen und bestem Dank,

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