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BmU wählt ihre Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl und stellt Entwurf zu ihrem „Programm 2020-2025“ vor

8.6.2020

Die BmU-Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl wurden von der Unabhängigen Wählergemeinschaft auf der Jahreshauptversammlung am 8.6. gewählt. Die BmU legt zwar Wert auf pandemiegerechte kontaktfreie Tagungsformen, die Wahlen mussten aber aus gesetzlichen Gründen persönlich unter besonderen Sicherheitsbedingungen stattfinden. Gewählt wurden für Alt-Erkrath Marion Spiritus, Monika Hustädt, Gerd Paulus, Lars Kramer, Elisabeth und Frank Wilczynski. Für Unterfeldhaus Peter Sohn und Ernst Eumann und für Hochdahl Angela Klinkhammer-Neufeind, Thomas Spiritus, Marcel Stritzelberger, Christian Ritt, Udo Samboll, Stefan Krabs, Peter Tippmann, Matthias Wille, Bernhard Osterwind, Wolfgang Schriegel, Margit Windmann und Rainer Hustädt.

Die Reserveliste führen Bernhard Osterwind, Angela Klinkhammer-Neufeind, Christian Ritt, Peter Sohn und Marcel Stritzelberger an.

Im Anschluss zeigte sich der Fraktionsvorsitzende Bernhard Osterwind erfreut darüber, dass nach Einsendung der Unterschriftenlisten der BmU-Aktion für gerechte Fernwärmepreise die Kartellbehörde zugesagt hat, die Struktur der Fernwärmepreise erneut zu überprüfen. Nach dem ausführlichen Rechenschafts- und transparenten Kassenbericht der Fraktion und des Vereins, welche auf der Homepage der BmU nachzulesen sind, wurde dann der Entwurf zum „Programm 2020-2025“ der BmU durch Christian Ritt vorgestellt. Er betonte, dass es sich bei diesem Programm nicht um ein reines Wahlprogramm handelt, sondern um ein Programm, das die Leitlinien der Arbeit der BmU in den kommenden Jahren vorgeben soll. Dieses soll nun nicht nur unter den Mitgliedern diskutiert und weiterberaten werden, sondern auch die Bürgerschaft soll daran beteiligt werden. Denn die unabhängige Wählergemeinschaft hat sich das Motto gegeben: „BmU - sowiedu“. Angedacht ist, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Anmerkungen zum Programmentwurf z.B. über die Facebook-Seite der BmU bzw. in Videokonferenzen einbringen können.


Im Zentrum des Programmentwurfs stehen vier Felder der Nachhaltigkeit. Neben Umwelt- und Klimaschutz müssen aus Sicht der BmU genauso auch die Felder Finanzen, Soziales und Stadtentwicklung in einer nachhaltigen Politik vereinigt werden.

Vor 10 Jahren begann die Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzeptes mit Blick auf das Jahr 2020. Die BmU gab den Impuls dazu. Im Jahr 2020 sind wir nun angekommen.
Die Bedingungen haben sich radikal gewandelt. Es kann nicht weitergehen wie bisher. Wir dürfen eine zunehmende Verschuldung (Verbrauch des Eigenkapitals), eine zunehmende Umweltzerstörung und eine zunehmende Polarisierung in Gesellschaft und Politik nicht zulassen.

Die BmU hat den Gestaltungswillen, dass dem seit 12 Jahren anhaltenden bilanziellen Niedergang Erkraths nicht der sichtbare Niedergang folgt. Die BmU fordert daher die Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzeptes Erkrath 2030. Das Programm skizziert Ideen dazu – aber es bleibt  offen  für noch bessere Ideen.. Offen für die Ideen aller Bürgerinnen und Bürger – sowiedu.

Die BmU arbeitet konstruktiv an einem lebens- und liebenswerten Erkrath. Sie hat schon in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass sie pragmatisch und kompromissbereit ist und unsachliche populistische Tendenzen nicht unterstützt. Die BmU will sich auch weiterhin für eine sachliche nachhaltige Politik für unsere Stadt einsetzen.

Die BmU bittet die Bürgerinnen und Bürger um ihre Anregungen und ihr Mittun: Kontakt: bmu@bmu-erkrath.de