Wir berichten regelmäßig über die Erkrather Kommunalpolitik und Themen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich über die Arbeit des BmU zu informieren und auf dem Laufenden zu bleiben. So verpassen Sie keine Nachricht:
Nach mehreren und erheblichen Stromausfällen in Teilen der Stadt bittet die BmU um Aufklärung.
Wie steht es mit der Versorgungssicherheit? Gibt es strukturelle Probleme?
Ein Antrag an den Aufsichtsrat der Stadtwerke:
Sehr geehrter Herr Jeken,
erneut (Dezember 2025 ebenfalls) kam es zu einem Stromausfall im Bereich Trills und Alt- Hochdahl. Die Dauer der Reparatur war jeweils unterschiedlich, in einigen Fällen waren Haushalte sechs Stunden ohne Strom. Das bei ganz erheblich Minusgraden und dem Ausfall der jeweiligen Heizungen.
Die Stadtwerke informierten nicht, Feuerwehr und Stadt informierten, allerdings mit deutlichen Abweichungen von der tatsächlichen Reparaturzeit.
Wir bitten um einen Bericht im Aufsichtsrat, warum es erneut in diesem bemerkenswerten und ungewohnten Umfang zu dieser lang anhaltenden Störung kam.
Wie hoch war die Auslastung der Trafostationen kurz vor dem Netzausfall im Vergleich mit der Nennleistung?
Liegt hier ein strukturelles Netzproblem vor?
Werden die Stadtwerke künftig genauer über Ursache, Reparaturdauer informieren?
Mit freundlichen Grüßen
Bernhard Osterwind
Die BmU möchte im Ausschusses für Soziales, Kultur und Wohnen das Thema „Wohnen im Alter und Wohnraumanpassung“ beraten.
Ziel: Die Wohnraumansprüche ändern sich im Alter, weil z.B. der Lebenspartner stirbt, die große Wohnung nicht mehr gepflegt werden kann oder nicht behindertengerecht ist. Die Anpassung durch Umzug in eine kleinere Wohnung kann ohne Unterstützung nicht geleistet werden und unterbliebt daher zu lange.
Da die Telekom einem Gutachten, das die Stadt in Auftrag gegeben hatte, nicht folgt und keine Verbesserung der Mobilfunkversorgung des Hackbergs und der Willbeck bietet,
hat die BmU die Verpachtung des entsprechenden Grundstückes am Höhenweg an die Telekom erfolglos abgelehnt.
Wovor die BmU schon lange gewarnt hatte: Erkrath steht kurz vor der gezwungenen Haushaltssicherung.
Bemerkenswert ist, dass die CDU hier bewusst eine Mehrheitsbildung mittels AFD und FDP/TIERSCHUTZ eingegangen ist und das Ende der Fahrradstraße beschlossen hat. „Wer dazu zustimmt, ist uns egal.“ (RM Hengstermann).
Aus Sicht der BmU ist dies gefährlich und dieser Beschluss ein absoluter Schildbürgerstreich. Zusammen mit SPD und Grünen hat die BmU erfolglos den Verwaltungsvorschlag unterstützt, den Verkehrsversuch mit Verbesserungen weiterzuführen.
Schon klar, nach der Wahl sieht die Welt ganz anders aus und die Bürgerschaft muss sich nach Beschlüssen durch CDU und SPD auf massive Gebühren- und Steuererhöhungen einstellen.
Die 21%ige Erhöhung der für alle bedeutsamen Grundsteuer B von 808 (2024 bereits um 25% erhöht) auf 980 v.H. fällt aus Sicht der BmU zu heftig aus.
Insbesondere die Nutzer der S-Bahn mussten bisher schon immer wieder Verspätungen, Ausfälle, sowie überfüllte und dreckige Züge ertragen. Jetzt kündigen sich die nächsten Schläge an: Nicht nur, dass sich 2026 die Kosten für eine Normalfahrkarte von Erkrath/Hochdahl nach Düsseldorf aufgrund einer Tarifänderung des VRR von 3,60€ auf über 7,80€ verdoppeln werden. In 2026 wird es nun zudem zu wochenlangen Ausfällen der S8 und S28 kommen: vom 6. - 20. Februar, 20. März – 3. April und 15. Mai – 12. Juni.
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